Die Agentin

Neue Serie aus dem Inneren des BND in Arbeit

Homeland, Fauda, 24, Büro der Legenden, Bodyguard, Jack Ryan... In vielen Ländern haben kreative Autoren und Regisseure bereits „ihre“ Geheimdienste schillernd und spannend in Szene gesetzt.
Aus dem Inneren des deutschen Auslandsgeheimdienstes - des BND - wurde bisher noch nie in einer Serie erzählt.

DIE AGENTIN will diese Lücke nun schließen - innovativ, spannend, jenseits der Klischees, gründlich recherchiert und hochaktuell. Die Serie gibt überraschende und authentische Einblicke in das normalerweise streng abgeschottete Innenleben des Geheimdienstes.

Der mehrfach ausgezeichnete Drehbuchautor Martin Rauhaus (Die Luftbrücke, München `72, Der Bankraub, u.v.m.) steht für komplexe, erzählerische Spannung: „Die Welt verändert sich. Eingeklemmt zwischen Trump, Putin, zunehmendem europäischen Nationalismus und terroristischer Bedrohung ringt Deutschland darum, sich neu zu positionieren. Mit der AGENTIN wollen wir - mit „großen“ Vorbildern wie Homeland und 24 - zeigen, was die neue geopolitische Situation für die Sicherheit Deutschlands bedeuten kann.“

Für die Umsetzung der vielschichtigen Geschichte konnte Grimmepreisträgerin Anca Miruna Lazarescu (Hackerville, Wir sind die Welle, u.v.m.) gewonnen werden: „DIE AGENTIN stellt eine starke weibliche Hauptfigur ins Zentrum - stark vor allem deshalb, weil diese auch Fehler begehen darf. Es bietet sich die großartige Möglichkeit eine Serie zu kreieren, die am Puls der Zeit ist: international und doch milieutreu, rasant und dabei aber authentisch. Die fundierten Einblicke in die Welt des Bundesnachrichtendienstes sind für mich als Filmemacherin von unmessbarem Wert.“

„Seit über einem Jahr recherchieren wir für dieses Projekt. Eine Geschichte voller Dramatik, Gratwanderungen und Grenzüberschreitungen - über Helden einer vermeintlichen Schattenwelt. Bereits seit langer Zeit habe ich die Idee im Kopf, eine Serie aus dem Inneren des BND zu erzählen und freue mich sehr, nun in Martin Rauhaus und Anca Miruna Lazarescu zwei visionäre wie kompetente Mitstreiter gefunden zu haben“, sagt Produzentin Ariane Krampe (Der Fall Barschel, Grenzgang, Der Tunnel, u.v.m.).

Viele Stunden Interviews und Gespräche, auch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BND, flossen in die wendungsreiche Geschichte um einen eskalierenden historisch- politischen Kontext ein. Über die innere und äußere Bedrohung in einer Zeit, in der das Bekenntnis zu Europa und der Demokratie möglicherweise gefährdet scheint.

Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Welt mit Schrecken lernen müssen, dass eine vermeintlich selbstverständliche Normalität plötzlich verschwinden und sich in neue, mitunter tödliche Realitäten verwandeln kann.

Was, wenn es Kräfte gibt, die großes Interesse daran haben, diese Bedrohungslage für ihre Ziele bewusst zu manipulieren? Ist das näher als wir uns das vorstellen? Drängende und wichtige Fragen einer Regierung an ihren Auslandsgeheimdienst, die er beantworten muss – denn dazu ist er da. Schafft er das? Und was, wenn nicht?

„Eine weibliche Heldin gibt dem BND ein modernes Gesicht - die effiziente, emotionale Erzählweise und eine visuell anspruchsvolle Umsetzung schlägt ein längst fälliges, neues deutsches Serienkapitel auf. Spannung pur, aber auch Einsicht und Aufklärung“, so Ariane Krampe.

Stab

Produzentin: Ariane Krampe
Drehbuch: Martin Rauhaus
Regie: Anca Miruna Lazarescu

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